Musik zur Sterbestunde Jesu - Todesangst und Gottvertrauen

Karfreitag 19. April | 15.00 Uhr | Martinskirche Ebingen

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem KV 626 (1791) 

Es musizieren:

Carla Thullner · Sopran
Julia Werner · Alt
Jo Holzwarth · Tenor
Arthur Canguçu · Bass

Kantorei der Martinskirche

Schwarzwald Kammerorchester,
bestehend aus Musikern führender Kulturorchester Deutschlands

Kantor Steffen Mark Schwarz · Leitung

Karten für diese Aufführung:

Preiskategorie A
Nummerierte/unnummerierte Plätze 20/15 Euro
(ermäßigt 15/10 Euro)
zzgl. 2 Euro VVK-Gebühr

Vorverkauf: Tourist-Information Albstadt-Ebingen
Marktstraße 35 | 72458 Albstadt

Konzertkasse vor der Aufführung in der Martinskirche

Wunderbare und musikalisch-theologisch tiefschürfende Musik zur Sterbestunde Jesu

Das Requiem KV 626 (1791) von Wolfgang Amadeus Mozart ist ein beeindruckendes Werk im Spagat zwischen inniger Schönheit und furchteinflößender Verzweiflung. Gleich zu Beginn im Introitus mag man sich einen Sarg vorstellen, den Menschen zur letzten Ruhe geleiten. Dabei hilft der musikalische Puls.

Die Menschen tragen gemessenen Schrittes ihr Leid, bevor der Tod mit Pauken und Trompeten ins Leben bricht und die Totenklage angestimmt wird: ‚Requiem aeternam dona eis, Domine’.
Das Thema setzt auf dem Grundton ein, dabei allerdings auf dem zweiten Schlag, also der ‚schlechten’ Zählzeit des Taktes. Stockender Atem, Klage im Abstieg zum unteren Leitton, um schließlich Schritt für Schritt zur Terz zu finden.

Ein Symbol der Hoffnung? Für die Toten? Für die Lebenden?

In Mozart’s Requiem ist stets beides präsent: Todesangst und Gottvertrauen.
Möglicherweise hinterlässt eine im ganzen Werk nie zur Ruhe kommende Spannung die tiefen Spuren dieses Werkes.

 


Kantor Steffen Mark Schwarz

 

 

 

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