Ewigkeitssonntag am 24. November 2019

„Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Unterwelt (Offenbarung 1,17-18).“

Wenn ein Mensch stirbt, der uns viel bedeutet, ist es so, als hätte sich eine Tür geschlossen. Natürlich endet eine Beziehung zu einem anderen Menschen nie, denn die Beziehung als Freund oder Partnerin, Verwandte, Eltern oder Kind bleibt bestehen. Und die Erinnerung kann uns niemand nehmen. Doch jeder Abschied ist in seiner Endgültigkeit erst einmal äußerst schmerzhaft.

Gibt es denn keinen Schlüssel, dass die Tür zum Leben sich wieder öffnet? Damit es wieder hell wird?

Der Auferstandene, Jesus Christus, sagt: „Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige“. Er hat den Schlüssel. Er ist der Weg, der diese Welt und die kommende Welt verbindet. Christus sagt zur Gemeinde in Philadelphia: „Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen“ (Offb 3,8).

Am Ewigkeitssonntag gedenken wir unserer Verstorbenen. Die Namen der aus unserer Gesamtkirchengemeinde Verstorbenen werden in den Gottesdiensten verlesen und Kerzen brennen für sie – stellvertretend für alle Menschen, um die wir trauern:

  • um 9.30 Uhr in der Martinskirche
  • um 10.15 Uhr in der Thomaskirche
  • um 10.45 Uhr in der Emmauskirche.
  • im Gottesdienst um 9.15 Uhr in der Augustenhilfe werden die Namen der dort Verstorbenen verlesen.