Ökumenische Hospizgruppe Albstadt – Sterbebegleitung in Zeiten von Corona

Die Rechtsverordnungen zur Eindämmung der Corona Pandemie wirken sich ganz konkret auf die Arbeit der Hospizgruppen im Land aus.  Zum Schutz der Risikogruppen, die naturgemäß einen großen Anteil der Begleiteten in der Hospizarbeit ausmachen, können unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen nicht mehr vor Ort an den Sterbebetten im Krankenhaus und in den Pflegeheimen Unterstützung leisten. Außerdem muss auch dem Schutz der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in der Hospizarbeit Sorge getragen werden.

Dabei ist das Thema Tod und Sterben durch die Pandemie deutlich im Bewusstsein der Bevölkerung angekommen, denn nicht wenige Menschen sterben auch an dieser Krankheit. Wie lange die Rechtsverordnungen gelten, kann bis jetzt niemand sagen. Leider wirken sie sich auch auf die Sterbenden und ihre Familien aus, auch bei denjenigen, die nicht von Corona betroffen sind.

Doch wie kann die Ökumenische Hospizgruppe Albstadt unter diesen Umständen ihre Hilfe anbieten? Die Erfahrung zeigt, dass Familien, die einen sterbenden Angehörigen begleiten, oft Unterstützung brauchen, indem sie über das, was sie gerade erleben, sprechen und Fragen stellen können. Auch sterbenden Menschen, die noch dazu in der Lage sind, kann ein Gespräch eine Hilfe sein.

Die Koordinatorin Regina Birk möchte unter diesen außergewöhnlichen Umständen die Möglichkeit der telefonischen Begleitung anbieten.

Wenn Sie Fragen haben, scheuen sie sich nicht, mich anzusprechen. Sie erreichen mich unter der Telefonnummer 07431-938514

 

Kurse in der Hospizgruppe

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Ökumenische ambulante Hospizarbeit in Albstadt

Hospizarbeit ist ein Thema, dem sich vielleicht nicht jeder uneingeschränkt widmen mag. Der Bezug zum Sterben und dem Tod, das ist nicht einfach. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass man nicht so genau weiß, was denn eigentlich Hospizarbeit ist? Und was sind das für Menschen, die sich damit befassen?

Wir sind Menschen verschiedenen Alters, aus verschiedenen Berufen und Konfessionen und diese Gruppe gibt es hier in Albstadt seit 2005.

Ökumenische ambulante Hospizarbeit in Albstadt und Umgebung, das schließt alle 9 Ortsteile von Albstadt mit ein, ebenso Bitz, Winterlingen, Harthausen, Straßberg und Kaiseringen.

Die Mitglieder der Hospizgruppe haben einen Qualifizierungskurs inkl. Praktikum absolviert. Die Koordinatorin und Einsatzleitung ist Regina Birk. Ambulant heißt, wir begleiten daheim, in Alten- und Pflegeheimen aber auch im Krankenhaus. Wir begleiten Schwerstkranke, Sterbende und ihre Angehörigen. Eine Begleitung beginnt i.d.R. in der Zeit der Schwersterkrankung.

Wir bringen Zeit mit zum Reden, um Bedürfnisse, Wünsche und Ängste zu erkennen und Angehörige zu entlasten. Wir möchten Zuhörer sein oder Gesprächspartner, miteinander lachen, auch mal weinen,  Schweigen aushalten, Alleinsein vermeiden helfen. Wir sind, wenn gewünscht, bis zuletzt und für die Angehörigen noch darüber hinaus da.

Unsere Trauergruppe lädt Angehörige ein, sich dort in einem Kreis Gleichgesinnter geborgen zu fühlen, miteinander zu reden, Erfahrungen auszutauschen, sich dem Leben ohne den Verstorbenen wieder zu zuwenden.

Wir bieten Basiskurse für alle Interessierte an, gehen in die Schulen, um mit Kindern über Leid, Sterben, Tod und Trauer zu reden.

Sie möchten gerne mehr über unsere Arbeit wissen? Dann nehmen sie Kontakt mit mir auf,

Ihre

Regina Birk

Koordinatorin & Einsatzleitung

Hospizgruppe Albstadt

Spitalhof 10

72458 Albstadt

Tel. 07431 938514 – Büro vormittags

Mobil-Bereitschaft: 015150415292

E-Mail: hospizgruppedontospamme@gowaway.sozialstationalbstadt.de

www.hospizgruppe-albstadt.de