markt-lücke

Wenn an einem Donnerstagmorgen kräftiger Kaffeeduft aus dem Gemeindehaus Spitalhof nach außen dringt, verrät er, dass das markt-lücke-Team gerade alles für ein gemütliches Frühstück herrichtet. Nachher werden um die Tische Frauen und Männer sitzen und sich neben dem Erzählen die Brezeln und Wecken schmecken lassen.

Zu den vertraut gewordenen Menschen kommen immer wieder neue dazu, andere bleiben weg, weil sie Arbeit gefunden haben oder weggezogen sind.Wenn durch das Frühstück eine gute Grundlage gelegt ist, folgt der 2. Teil des Morgens, der neue Informationen und Lebenshilfen vermittelt.

 

In unserer Stadt gibt es verschiedene Einrichtungen und Ämter, die sich bemühen, bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess Hilfestellung zu leisten. Mitarbeiter der „Neuen Arbeit“, des Stadtteilbüros West, der Diakonischen Bezirksstelle, der Caritas, oder des Jugendhauses „Hölzle“ haben ­neben anderen ­ihre Arbeit und ihre Angebote vorgestellt. Meist entwickelt sich nach dem Einführungsreferat ein lebhaftes Frage- und Antwortspiel, dessen wichtigste Punkte ins Russische übersetzt werden.

Von Anfang an bemüht sich die markt-lücke um die Integration russisch sprechender Spätaussiedler, die hier ermutigt werden, ihre deutschen Sprachkenntnisse auszuprobieren und anzuwenden.Arbeitslosigkeit verlangt von jedem Einzelnen die Kunst, selbstverantwortlich mit seiner Zeit und seiner Gesundheit umzugehen. Deshalb werden auch Themen angeboten wie Rückenschule, häusliche Krankenpflege oder Ideen zur Freizeitgestaltung.

 

Eine wichtige Aufgabe sieht das markt-lücke-Team darin, Tipps weiterzugeben, wo es eine Arbeitsmöglichkeit oder eine Wohnung geben könnte. Eine Arbeitsstelle direkt vermitteln können wir nicht, aber wir können versuchen, Wege und Hilfen aufzuzeigen, um so die Hoffnung der Besucherinnen und Besucher zu stärken. Wir möchten nach dem Ergehen fragen und zeigen, dass uns jeder einzelne Mensch wichtig ist.

 

Einmal im Monat, meist am 3. Donnerstag, trifft sich die „markt-lücke“ im Gemeindehaus Spitalhof. Themen und Datum sind durch aktuelle Hinweise in der Presse und im evangelischen Gemeindebrief zu erfahren.

 

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