Nachruf für Schwester Ingrid

Schwester Ingrid starb im Alter von 72 Jahren. Wir werden sie so wie auf dem Foto in guter Erinnerung behalten.

Ingrid Henke trat vor 50 Jahren der Diakonieschwesternschaft Korntal bei und erfüllte sich ihren Lebenstraum. Sie wurde Schwester und übernahm die Leitung des Alten- und Pflegeheim Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg: eine Aufgabe, die ganz nach ihrem Geschmack war und die sie mit viel Herzblut und großem Engagement ausfüllte. Später kehrte Schwester Ingrid nach Ebingen zurück und pflegte ihre Mutter.

Nach deren Tod übernahm sie den Geselligen Nachmittag unserer Martinskirchengemeinde. Denn ohne eine Aufgabe konnte und wollte Schwester Ingrid nicht sein! Die Menschen mochten sie wegen ihrer kernigen und knitzen Art. Sie war tatkräftig und zupackend, aber dank ihres Humors nie verbissen. Auch ihre Frömmigkeit war lebensfroh und den Menschen zugewandt. In den vergangenen Jahren war Schwester Ingrid gesundheitlich angeschlagen. Dennoch plante sie mit Frau Faltischka und mir zusammen bereits das Programm für den Geselligen Nachmittag 2018. Ihr Tod kam für uns alle überraschend. Schwester Ingrid starb im Alter von 72 Jahren. Wir werden sie so wie auf dem Foto in guter Erinnerung behalten.

Leider ist niemand da, der Ingrid Henke beim Geselligen Nachmittag ersetzen kann. Aus diesem Grund wird es den Geselligen Nachmittag in Zukunft nicht mehr geben. Nicole Gneiting und ich werden im Juni und Dezember zu einem Gemeindenachmittag in den Spitalhof einladen – mit einem kleinen Programm und der Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen und anderen Leckereien sich zu begegnen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die genauen Termine und Themen werden wir jeweils im Gemeindebrief veröffentlichen. Hierzu sind alle Gemeindeglieder, die Zeit und Lust haben, herzlich eingeladen. Die Frauen des Geselligen Nachmittags sind auch herzlich zum Frauenkreis der Martinskirche eingeladen, der sich einmal im Monat am Donnerstagnachmittag um 15.00 Uhr ebenfalls im Spitalhof zu Kaffee und Kuchen und einem interessanten Programmpunkt trifft.

Walter Schwaiger