Kirchengemeinderat Martinskirche

Sitzungen November und Dezember

Im November fand vor der Kirchengemeinderatssitzung die nichtöffentliche Besetzungssitzung mit Codekanin Dorothee Sauer statt. In der Dezembersitzung machten wir uns Gedanken zum Predigttext Jesaja 63, 15-18. Im nichtöffentlichen Teil der Kirchengemeinderatssitzung haben wir Frau Silvia Deufel aus Margrethausen als Kirchengemeinderätin zugewählt. Wir haben eine gute Wahl getroffen und freuen uns, dass Frau Deufel unser Gremium verstärkt und belebt.

Unser Projekt für den Ebinger Beitrag 2018 haben wir vorbesprochen und uns in der Dezembersitzung für neue Bankpolster in der Martinskirche entschieden. Auf den Bänken im Kirchenschiff sind die Polster zum Teil sehr verschlissen und unansehnlich oder fehlen ganz. Mit den noch brauchbaren Polstern werden wir die Bankpolster auf den Emporen ergänzen. Die neuen Polster sollen dann den Bankbereich im Kirchenschiff der Martinskirche vereinheitlichen und verschönern. Der Gemeinderat hofft allerdings, dass die Gemeinde bei Gottesdiensten weiterhin zuerst die Stuhlreihen füllt!

Der Pfarrplan 2024 könnte für unsere Gesamtkirchengemeinde erneut eine starke Verminderung der Pfarrstellen mit sich bringen: Es ist angedacht, dass Ebingen ebenso wie Balingen und Tailfingen eine 100%-Stelle verlieren wird. Die Bezirkssynode wird im Frühjahr 2018 endgültig darüber entscheiden. Wenn mit dem Pfarrplan 2024 die zweite Pfarrstelle an der Martinskirche entfällt, muss in der Kirchengemeinde Ebingen eine große Parochiereform durchgeführt werden, in der in etwa drei gleichgroße Wohnbezirke geschaffen werden. Wir sind froh, dass wir in Ebingen den Weg zurück zu einer Kirchengemeinde planen, denn gemeinsam können wir den Verlust der Pfarrstelle besser verkraften. Von der Bezirkssynode erwarten wir, dass nach dieser drastischen Stellenkürzung in Zukunft, d.h. beim Pfarrplan 2030 keine weiteren Kürzungen auf uns zukommen werden, denn drei 100%-Gemeinde-pfarrstellen in Ebingen sind das Minimum, um die Menschen in unserer Stadtgemeinde pastoral gut begleiten und betreuen zu können und die regionalen Aufgaben unserer großen Kirchengemeinde zu erfüllen.

Auch der Beschluss der Landesynode vom November 2017, dass gleichgeschlechtliche Paare auch weiterhin in Württemberg nicht in einem öffentlichen Gottesdienst gesegnet werden dürfen, hat uns sehr betroffen gemacht. Mit 2 Stimmen Mehrheit hat die Lebendige Gemeinde den Vorschlag des Oberkirchenrates und des Landesbischofs Frank Otfried Juli abgelehnt. Viele organisatorische Dinge mussten in Bezug auf die Adventsfeier, die Stiftungsgründungsfeier und das Weihnachtsfest geregelt werden. Schön war dann das adventliche Beisammensitzen nach der Dezembersitzung. Belegte Wecken, Gutsle und Wein zum Einstand von Silvia Deufel sorgten ebenso wie „Macht hoch die Tür“ und „Oh Heiland, reiß die Himmel auf“ für beste vorweihnachtliche Stimmung.

Klaus Backhaus